Woche 1
Wichtigste Aktionen:
Nach der Ankunft in Windisch mussten wir erstmal ein grösseres Wegstück zu Fuss zurücklegen. Als wir endlich in der Kaserne eintrafen, mussten wir uns umgehend in die Mehrzweckhalle begeben. Wir erfuhren, in welche Züge wir eingeteilt wurden, leider wurde ich bei diesem Schritt von meinen zwei Kollegen getrennt. Sie wurden in Zug 1 eingeteilt, während ich dem (legendären) Zug 3 beitreten durfte. Danach gings (zumindest für meinen Zug) relativ bald zum Materialfassen. Wir erhielten unseren ersten TAZ (Tarnanzug) und mussten diesen auch umgehend anziehen. Zudem wurden wir mit dem Kampfrucksack 90 und einigen anderen wichtigen Dingen ausgerüstet. Im Verlaufe des Tages lernten wir noch die Bedeutung der Befehle "Achtung!", "Ruhn!", "Daher!" und "Sammlung!". Wir bezogen unsere Zimmer und hatten noch etwas mehr Ausbildung, danach gab es Abendessen. Nach dem Abendessen hatten wir unseren ersten Ausgang, mussten jedoch nach etwa einer Stunde um 22:00 bereits im Bett sein und um 22:15 Uhr wurden dann die Lichter gelöscht.
Am Dienstsag fassten wir zusätzliches Material aus dem Zeughaus: Rolli, Ausgangsuniform, GT, einen 2. TAZ, das Sturmgewehr und viele andere Dinge. Dabei war die grösste Belastung die Hitze: Bei 30°C im Schatten durften wir mit langer Hose, T-Shirt und TAZ-Jacke stundenlang in der Sonne warten. Wenigstens waren genügend Getränke vorhanden.
Der Rest der Woche verlief dann nach dem bereits bekannten Schema: Aufstehen zwischen 5 und 6 Uhr, kurz Zeit fürs Rasieren, danach Morgenessen. Nach dem Morgenessen, erstellen der Zimmerordnung und Antrittsverlesen. Nun folgt Ausbildung: Theorie, Sport, Schiessausbildung, Zugschule, etc... Irgendwann dann Mittagessen, am Nachmittag wieder Ausbildung, PD/ID , Abendessen, (HV und Ausgang), Abendverlesen und am Schluss das Lichterlöschen meistens zwischen 10 und 11 Uhr. Wie ihr feststellt also genügend Schlaf.
Als Fazit der ersten Woche kann ich sagen: Das Militär enthält zwar mühsame Dinge wie Zimmerordnung und PD/ID (=Parkdienst/Innerer Dienst -> Ausrüstung putzen), ist aber generell einfacher, als ich mir das vorgestellt habe.
- Einrücken
- Fassen des Persönlichen Materials
- Erlernen der Militärischen Umgangsformen
- Kennenlernen des Tagesablaufes
- Angewöhnung ans Miltär
Nach der Ankunft in Windisch mussten wir erstmal ein grösseres Wegstück zu Fuss zurücklegen. Als wir endlich in der Kaserne eintrafen, mussten wir uns umgehend in die Mehrzweckhalle begeben. Wir erfuhren, in welche Züge wir eingeteilt wurden, leider wurde ich bei diesem Schritt von meinen zwei Kollegen getrennt. Sie wurden in Zug 1 eingeteilt, während ich dem (legendären) Zug 3 beitreten durfte. Danach gings (zumindest für meinen Zug) relativ bald zum Materialfassen. Wir erhielten unseren ersten TAZ (Tarnanzug) und mussten diesen auch umgehend anziehen. Zudem wurden wir mit dem Kampfrucksack 90 und einigen anderen wichtigen Dingen ausgerüstet. Im Verlaufe des Tages lernten wir noch die Bedeutung der Befehle "Achtung!", "Ruhn!", "Daher!" und "Sammlung!". Wir bezogen unsere Zimmer und hatten noch etwas mehr Ausbildung, danach gab es Abendessen. Nach dem Abendessen hatten wir unseren ersten Ausgang, mussten jedoch nach etwa einer Stunde um 22:00 bereits im Bett sein und um 22:15 Uhr wurden dann die Lichter gelöscht.
Am Dienstsag fassten wir zusätzliches Material aus dem Zeughaus: Rolli, Ausgangsuniform, GT, einen 2. TAZ, das Sturmgewehr und viele andere Dinge. Dabei war die grösste Belastung die Hitze: Bei 30°C im Schatten durften wir mit langer Hose, T-Shirt und TAZ-Jacke stundenlang in der Sonne warten. Wenigstens waren genügend Getränke vorhanden.
Der Rest der Woche verlief dann nach dem bereits bekannten Schema: Aufstehen zwischen 5 und 6 Uhr, kurz Zeit fürs Rasieren, danach Morgenessen. Nach dem Morgenessen, erstellen der Zimmerordnung und Antrittsverlesen. Nun folgt Ausbildung: Theorie, Sport, Schiessausbildung, Zugschule, etc... Irgendwann dann Mittagessen, am Nachmittag wieder Ausbildung, PD/ID , Abendessen, (HV und Ausgang), Abendverlesen und am Schluss das Lichterlöschen meistens zwischen 10 und 11 Uhr. Wie ihr feststellt also genügend Schlaf.
Als Fazit der ersten Woche kann ich sagen: Das Militär enthält zwar mühsame Dinge wie Zimmerordnung und PD/ID (=Parkdienst/Innerer Dienst -> Ausrüstung putzen), ist aber generell einfacher, als ich mir das vorgestellt habe.
